Happy D-appy D-o

Aktualisiert: 17. Feb. 2019

Ich bin Hormonabhängig! Warum sind Sie geschockt? Sie sind es doch auch! Wir alle brauchen Cholecalciferol.

Der Ernährungswissenschaftler Professor Dr. Nicolai Worm meint zwischen 10 und 14 Uhr, sei die beste Tageszeit zur Produktion von Vitamin D. Sich 15 Minuten der Sonne auszusetzen reicht aus, es sei denn Sie haben sich vorher mit Sonnenschutzmittel eingecremt, dann bringt es eh nischts. Weil schon ab Lichtschutzfaktor 10 das Sonnenlicht einfach nur reflektiert wird und somit die Produktion behindert wird.





Wusste ich nicht, als ich mehrere Monate an meinem Buch verbrachte und so gut wie nie das Haus verließ - jedenfalls bestimmt nicht zwischen 10 und 14 Uhr. Und mich "industrieller" als gewohnt ernährte.

Aufgrund meines "Lebensstils" wurde mein Immunsystem schleichend geschwächt. Ich dachte es ist nur eine mentale Belastung, also strich ich meine zeitlosen grau Wände in gelb und safran, kaufte mir ein rotes Nachthemd, um meine Herzchakra zu aktivieren, schmiss meine schwarze Hochglanz Küche raus, verkaufte alle meine Second-Hand-Bücher, kündigte meine Wohnung, weil sie 5 Minuten von einem Friedhof entfernt ist und ich leicht abergläubisch bin... und das alles nur weil ich dachte, mir wird es so gelingen meinen Energieverlust aufzuhalten.


ES beeinflusst Immunsystem und Psyche


Zuerst dachte ich, ich wär einfach nur antriebslos, weil mir "etwas" im Leben fehlt. Liebe -Aufmerksamkeit - Geborgenheit... bla bla bla. Na gut mir fehlte der Mann mit dem ich eine fantastische 14 Jahre andauernde On-Off-Fernbeziehung hatte. Meine tägliche Dosis an Energie nahm ich von ihm und jetzt fehlte etwas, seine Liebe (wie rührselig, aber wir haben ja Valentinstag). Selbstmitleid eben! Fakt ist: ich war nicht mehr glücklich und es wurde von Tag zu Tag schwieriger überhaupt glücklich sein zu wollen.

Ich wurde schnell müde, hatte Stimmungsschwankungen, konnte nicht mal schnell einen Knopf zuknöpfen, ohne das mehrere Sekunden vergingen, die mir wie Minuten vorkamen in denen mir Gedanken herumschwebten und mir klar machten, dass etwas nicht mehr stimmte. Mit mir! Ich atmete manchmal so schwer, als ob etwas auf meiner Lunge liegt. Spürte Muskelzittern. Mein ganzes Verhalten glich einer Depression, aus der ich nicht raus konnte. Und das beste kommt jetzt: ich hatte Panikattacken. Ich - die die Leute belächelte, die von Ihren Panikattacken berichteten. Nun sah ich nachts Silhouetten, etwas banales deutet ich als eine Gestalt und ich konnte vor Angst nicht einschlafen, weil es sich so anfühlte, als ob jemand neben mir lag. Ich habe am eigen Leib erlebt, wie es ist Panik zu bekommen. Viele Leute quälen sich mit ähnlichen Symptomen und fangen dann an Anti-Depressiva zu nehmen.

Jemand hat vielleicht ähnliche Sorgen und ich schreibe das extra hin, weil ich auf meine Symptome keine Anzeichen auf Vitamin D Mangel herausgooglen konnte. Ihr wisst schon anfangs macht man ja immer diese Selbstanalyse... Ah ja dabei kam heraus, dass ich 8 von 10 Symptomen hatte und alles auf eine Diabetes hindeutete.


Eine Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis, USA, hat bereits im Jahr 2006 belegt, dass ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und psychischem Wohlbefinden besteht.

Wenn in einem gesunden Körper ein verstörter Gesist ruht, dann immer erst mal ne Blutuntersuchung machen!



Das Glückshormon


Nur 40 % der Deutschen haben einen guten Vitamin D Wert. Was ist mit den anderen 60% - die denken die sind Depri?! So ähnlich, denn Ärzte tendieren Anti-Depressiva auf Kräuterbasis zu verschreiben, wenn Patienten von Stimmungsschwankungen und Erschöpfung berichten. Sie werden in eine Schublade mit psychisch Kranken gestopft. Das geschieht meistens, weil es den Menschen zu teuer ist etwa 30 Euro für eine Blutuntersuchung zu zahlen.

Die WHO schätzt, dass ca. 350 Millionen Menschen von Depressionen betroffen sind. Das Risiko verdoppelt sich bei jungen Leuten, wenn der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist.

Dabei wäre eine Blutprobe auf Vitamin D eine Art Investition für die eigene Gesundheit.

Dieses Vitamin kann unser Nervensystem schützen und löst eine Kette von Glückshormonen aus, den Vitamin D reguliert unseren Serotonin-Spiegel, welcher unter anderen für die Informationsverarbeitung zuständig ist. Erhöht unseren Dopamin-Spiegel, welches wiederum für unsere Lernfähigkeit wichtig ist. Mit Hilfe eines Enzyms von Dopamin wird Noradrenalin hergestellt, welches für unsere Aufmerksamkeit verantwortlich ist und uns in gefährlichen Situationen adäquat reagieren lässt. Durch diese Prozesse werden Veränderungen im Gehirn ausgelöst und bekommen schließlich einen Einfluss auf unsere gesamte psychische Verfassung.


Glücklichsein gibt es nicht auf Rezept, aber Vitamin-D-Mangelerkrankungen schon.

Aber wie immer gilt auch hier:


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Arzt oder Apotheker.



Anastasia Weimer



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